Tarifvertrag mfa azubi 2020

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Am 1. Januar 2020 ist das „Gesetz zur Modernisierung und Stärkung der beruflichen Bildung“ in Kraft getreten. Es soll dazu beitragen, die Attraktivität der dualen Berufsausbildung zu stärken und die Berufliche Bildung zu modernisieren. Der Verband medizinischer Fachberufe e. V. und die Arbeitsgemeinschaft zur Regelung der Arbeitsbedingungen der Arzthelferinnen/Medizinischen Fachangestellten hat jetzt die neuen Gehaltstabellen bekannt gegeben. In der ersten Tätigkeitsgruppe beginnen die Tarifgehälter in den ersten drei Berufsjahren ab dem 1. April 2019 bei 1.931,56 Euro und ab dem 1. April 2020 bei 1.970,19 Euro. Bei entsprechenden Weiterbildungen kommen die im Tarifvertrag vereinbarten Zuschläge von 7,5 Prozent in Tätigkeitsgruppe II bis 50 Prozent in Tätigkeitsgruppe VI hinzu. Das Gesetz sieht einige wesentliche Änderungen des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) vor. So sind unter anderem die Regelungen zur Freistellung und Anrechnung in § 15 BBiG neu gefasst worden. Die wichtigsten Neuerungen zum 1.

Januar 2020 auf einen Blick: Seit dem 20. März 2019 ist es amtlich: Ab dem 1. April 2019 gibt es für Medizinische Fachangestellte 4,5 Prozent mehr Gehalt in zwei Stufen – bei der Tarifgruppe I sind es zum 1. April 2019 2,5 Prozent und ab 1. April 2020 weitere 2 Prozent mehr. Auch Auszubildende profitieren von der Einigung: Die monatliche Vergütung steigt um 60 Euro. Im ersten Ausbildungsjahr gibt es somit 865 Euro, im zweiten 910 Euro und im dritten Jahr 960 Euro. Der Tarifvertrag für das Gehalt gilt bis Ende 2020. Der praktische Teil der Abschlussprüfung findet REGULÄR (Beginn: 12. Juni 2020) in Bad Nauheim statt! (Stand: 09.06.2020) Eine Abkürzung der Ausbildungszeit kann bis zu maximal 12 Monaten beantragt werden.

Die Antragsunterlagen sind bei der zuständigen Kreis- oder Bezirksstelle der Ärztekammer Nordrhein einzureichen. Diese prüft den Antrag und hat die Ausbildungszeit zu kürzen, wenn zu erwarten ist, dass das Ausbildungsziel in der gekürzten Zeit erreicht wird. Ein entsprechender Nachweis (z. B. Zeugnisse in beglaubigter Kopie, Bescheinigungen etc.) ist dem Antrag beizufügen. Der die Elternzeit in Anspruch nehmende Elternteil ist nicht zur Fortführung des Arbeitsverhältnisses nach Beendigung der Elternzeit verpflichtet. Er hat die Möglichkeit, unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten zum Ende der Elternzeit zu kündigen (§ 19 BEEG). FAQ zum Besuch eines Berufskollegs in Nordrhein (40,51 KB) Eine Anrechnung der Berufsschulzeiten auf die betriebsübliche / tarifliche Ausbildungszeit erfolgt immer dann, wenn Berufsschule und betriebsübliche Ausbildungszeit deckungsgleich sind.